15. November 2017

Werksschließung bei Coca-Cola Weimar ist schwerer Schlag für die Beschäftigten und ihre Familien

Coca Cola Dosen alt

Susanne Hennig-Wellsow, Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE. Thüringen, erklärt zu den Plänen des US-Amerikanischen Getränkekonzernes Coca-Cola, das Werk in Weimar zu schließen und 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entlassen:
Der US-Amerikanische Getränkehersteller schließt auf Grund einer langfristigen Strategie sein Werk in Weimar. Neben der Schließung der Weimarer Niederlassung wegen des aktuellen Sparkurses bei Coca-Cola werden sieben weitere "Maßnahmen" verhandelt. Mit Konsequenzen, die bisher vom Abbau von Arbeitsplätzen bis zu Schließungen der Niederlassungen gingen. Seit 2012 hat Coca-Cola seine deutschen Standorte von 60 auf 30 halbiert, darunter auch 17 produzierende.


Diese Strategie beinhaltet bis 2020 die Schließung noch weiterer Standorte.
Dabei ist die Unternehmensentscheidung zur Produktion von Einwegverpackungen, statt der umweltschonende Mehrwegverpackungen, letztlich Ursache für die Rückgänge im Geschäft und damit ursächlich für die Standortschließungen.
Ein weiteres Mal werden Unternehmensentscheidungen auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen ohne nach den Konsequenzen für die Menschen zu fragen. Die 180 Beschäftigten erwarten zu recht, dass sich Coca-Cola seiner Verantwortung stellt und statt über Schließung über konsequente Standortsicherung nachdenkt.


Deshalb unterstützen wir die Aktionen der Gewerkschaft NGG zum Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Weimar und stehen fest an der Seite der Kolleginnen und Kollegen, die von Entlassungen bedroht sind.