24. Juli 2015

„Spenden mit hoher Symbolkraft“ vom Honorar für die Schlichtung mit der Bahn

Heute Nachmittag (15 Uhr) sind der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow und der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky im Bergbaumuseum in Bischofferode, wo sie das Honorar für die Schlichtung mit der Bahn an den Thomas-Müntzer-Kaliverein (20.000 Euro) und den Kreisverband Eichsfeld des Blinden- und Sehbehindertenverbandes (10.000 Euro) überreichen. Die Vorsitzende der Linksfraktion im Thüringer Landtag und Landesparteivorsitzende, Susanne Hennig-Wellsow, zeigt sich hocherfreut über die „Spenden mit hoher Symbolkraft“ und nimmt diese besondere Geste zum Anlass, Bodo Ramelow nochmals zu danken für sein enormes ehrenamtliches Engagement, mit dem er maßgeblich zum erfolgreichen Tarifabschluss der GDL bei der Deutschen Bahn beigetragen habe. Dadurch konnte der einjährige Tarifkonflikt beendet werden.

Die LINKE Politikerin würdigt zugleich den Thomas-Müntzer-Kaliverein Bischofferode e.V. und dessen ausschließlich ehrenamtlichen Einsatz für das Bergbaumuseum, mit dem auch die Erinnerung an den Arbeitskampf der Kali-Kumpel wach gehalten wird. Wie Vereinsvorsitzender Gerhard Jüttemann informierte, könne dank der großzügigen Spende nun endlich ein Mitarbeiter zur Besucherbetreuung des Museums finanziert werden.

Mit hohem Engagement ist auch der Kreisverband Eichsfeld des Blinden- und Sehbehindertenverbandes aktiv. So bietet er spezielle Stadtführungen für Blinde und Sehbehinderte an und im Projekt Schule werden die Schüler für die Probleme von Sehbehinderten sensibilisiert. Der Kreisvorstand Eichsfeld freut sich sehr über die Spende. Der langjährige Vorsitzende des Kreisverbandes Ralf Lindemann kündigte an, das Geld für die umfangreiche Arbeit und zahlreichen Projekte sowie die überregionale Beratungsstelle in Heiligenstadt verwenden zu wollen.