22. Juni 2018

Weitere 18 Millionen Euro für die Thüringer Hochschulen

„Mit der heute beschlossenen Verlängerung der Rahmenvereinbarung IV erhalten die Thüringer Hochschulen auch für das Jahr 2020 Planungssicherheit. Erneut wird dabei das Budget um vier Prozent steigen und den Thüringer Hochschulen werden 18 Millionen Euro mehr zur Verfügung stehen als im Jahr 2019“,  begrüßen die wissenschaftspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Koalitionsfraktionen – Christian Schaft, Eleonore Mühlbauer und Madeleine Henfling – den Beschluss.

Christian Schaft (DIE LINKE) ergänzt: „Wir senden damit auch ein klares Signal an den Bund. Thüringen ist bereit, die Entwicklung der Hochschullandschaft mit steigenden Landesmitteln zu unterstützen. Ich erhoffe mir, dass der Bund dieses Zeichen richtig deutet und die Bundesbil-dungsministerin Karliczek ihre ablehnende Position zu einer Dynamisierung des Nachfolgepro-gramms zum Hochschulpakt überdenkt.“

Eleonore Mühlbauer (SPD: „Wir wollen den Thüringer Hochschulen finanzielle Sicherheit geben. Es ist gut für den Wissenschaftsstandort Thüringen und stärkt die Attraktivität unserer Universitäten, wenn wir die Hochschulfinanzierung über die Landtagswahl 2019 und die sich daran anschließende Regierungsbildung hinaus festschreiben. Die nächste Hochschulrahmen-vereinbarung V sollte deshalb für den Zeitraum von 2021 bis 2025 abgeschlossen werden, um die Laufzeit der Hochschulfinanzierung vom Wahlturnus der Landtagswahlen zu entkoppeln.“

Madeleine Henfling (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): „Die Thüringer Hochschulen brauchen Pla-nungssicherheit und stehen dieser Verlängerung positiv gegenüber. In der Vergangenheit wurden die Hochschulen mit lediglich ein Prozent Aufwuchs abgespeist. Das hat die Hochschulen ganz schön an ihre Grenzen gebracht. Durch den geringen Aufwuchs hat sich auf mehreren Ebenen ein Abarbeitungsstau angehäuft. R2G hat diesen Missstand beendet und die Hochschulen wieder stark aufgestellt.“