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*Ich kam als Gast in euer Land gereist..."


Deutsche Hitlergegener als Opfer des Stalinterrors. Familienschicksale 1933- 1956

 


*Ausstellungseröffnung am 30. September 2013 um 16.00 Uhr im CCS-Atrium*

 

Familiengeschichten zeigen das widerspruchsvolle Schicksal deutscher Hitlergegener in der Sowjetunion der Stalinzeit. Sie kamen als Arbeitssuchende Anfang der 30er Jahre oder als politisch Verfolgte nach 1933 in das Land der Hoffnungen. Ab 1936 wurden sie Opfer staatlichen Terrors: vom NKWD ermordet oder in Straflager deportiert, nach Sibirien und Kasachstan verbannt oder zwangsweise in Kinderheime eingewiesen. Auch das Ende von Krieg und Faschismus brachte vielen nicht die erhoffte Freiheit: Erst in der zweiten Hälfte der 50er Jahre konnte das Gros der Verbannten in die Heimat ausreisen. Für ihre in der Sowjetunion sozialisierten Kinder war es ein schwerer Neubeginn im fremden Land.

 

 

Zur Eröffnung führen Johann Holm, Mitglied der Arbeitsgruppe und Elke Pudszuhn, Landesvorsitzende des TVVdN/BdA durch die Ausstellung, anschließend Gesprächsrunde zur Ausstellung in der Galerie. Im Rahmenprogramm ist am 4.10. um 16.00 Uhr eine Lesung aus Elfriede Brünnings Buch: "Lästige Zeugen? Gespräche mit Opfern der Stalinzeit" und am 11.10. um 16.00 Uhr ein Gespräch mit Inge Münz-Koenen, Projektleiterin und Gerd Kaiser zu "Neues zu unseren Rußlandfahrern" vorgesehen. Die Ausstellung wird bis zum 11.Oktober gezeigt und anschließend in Elgersburg (Hotel Am Wald) und Meiningen (Volkshochschule).

 

 

 

 

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