Pflichtjahr verzögert Bildungs- und Berufswege
Ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr verzögert selbstgewählte Bildungs- und Berufswege junger Menschen oder verhindert sie gar. Damit reagiert die Landesvorsitzende der Thüringer Linken, Katja Maurer, auf die Forderung der CDU und erklärt: „Wer sich ernsthaft in der Zivilgesellschaft einbringen will, sollte keinen Zwängen ausgesetzt sein."
"Wir plädieren deshalb für ein freiwilliges Jahr für alle, einen entsprechenden Beschluss hat der Landesvorstand der Partei bereits Ende Oktober gefasst.“ Das freiwillige Jahr würde davon profitieren, wenn alle Generationen daran partizipieren können. Im Sinn der Vielfalt und Generationengerechtigkeit kämen unterschiedliche Erfahrungsschätze und Motivationen auch den beteiligten Institutionen zugute. Die potentiellen Betätigungsfelder sollten die Breite und Interessensvielfalt all jener abdecken, die zum sozialen Zusammenhalt beitragen. Der Co-Vorsitzende Ralf Plötner weist darauf, dass ein freiwilliges Jahr der Weiterbildung und Entwicklung dient und der Einstieg in einen sozialen Beruf sein kann. „Das freiwillige Jahr ersetzt aber keine Arbeitskraft und darf kein Fachkräftegebot untergraben. Weil es sich an unterschiedlichen Lebensentwürfen orientiert, müssen Vereine, Verbände und Unternehmen kürzere und längere Angebote ermöglichen können.“ Den detaillierten Beschluss finden Sie hier
