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Lutz Köhler

Lutz Köhler

"Die Zella-Mehliser CDU will im Hochwasser-Katastrophengebiet mit 10.000 Euro helfen"

Es ist schon verwunderlich, wie es einige Zeitgenossen verstehen, mit dem Leid der vom Hochwasser betroffenen Menschen persönliche Profilierung und vorgezogenen Wahlkampf zu betreiben. Das hat ja schon bei Herrn Schröder ganz gut funktioniert, warum nicht mal in Zella-Mehlis?!

Ich habe Respekt vor jeder Spende, die die Menschen zur Hilfe in dieser Situation leisten. Auch wir werden uns als Fraktion Die Linke im Stadtrat auf eine entsprechende Summe festlegen, die wir wie die CDU und die anderen Fraktionen aus den uns zur Verfügung stehenden Mitteln bereitstellen.

Ich unterstelle aber Herrn Widder schon aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit bestimmt keine Blauäugigkeit. Er weiß genau, dass eine Forderung an die Stadt, das Steuergeld der Bürger von Zella-Mehlis in Höhe von 10.000 Euro zu verschenken, schon aus Gründen des Haushaltsrechtes eine Unmöglichkeit darstellt. Dieses sei ihm aber nach eigenen Worten „eine Herzensangelegenheit“ – ist es ja nicht sein eigenes Geld!

Betrachtet man nach erfolgter Bestandsaufnahme die durch die Unwetter entstandenen Schäden in Zella-Mehlis, so werden die hier notwendigen ca. Einhunderttausend Euro vom Städtischen Haushalt nur schwer zu leisten sein, weil dieses Geld dann letztendlich für  andere, zum Teil freiwillige Maßnahmen, wie z.B. die Unterstützung der Vereine, nicht mehr zur Verfügung steht. Legen wir also nach dem Willen von Herrn Widder ruhig noch mal 10.000 Euro drauf. Es kommt ja nicht darauf an!

 

Im ganzen Land ist eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft angelaufen, Spendenaufrufe werden von den Bürgern mit großer Bereitschaft angenommen. Freiwillige Helfer und auch die Betroffenen leisten unermüdlichen Einsatz zur Hilfe und zur Beseitigung von Schäden. Sie haben einen riesiges Dankeschön und jede Unterstützung verdient.

 

Ich halte es aber für sehr zweifelhaft, wie hier in Zella-Mehlis geschehen, sich vorsätzlich mit irrealen und zweifelhaften Forderungen auf Kosten dieser Menschen zu profilieren und sich mit machtpolitischem Kalkül in den Vordergrund zu spielen. Das haben diese Menschen nicht verdient!


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