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Patrick Beier

PM zu den aktuellen Tarifverhandlungen am Elisabeth-Klinikum Schmalkalden

Die Partei DIE LINKE. Schmalkalden-Meiningen steht im aktuellen Arbeitskampf am Elisabeth-Klinikum Schmalkalden solidarisch an der Seite aller Beschäftigten, die sich für eine gerechte Bezahlung einsetzen!

„Kreiseigene Krankenhäuser sind ein unverzichtbarer Baustein in der Architektur der kommunalen Daseinsvorsorge. Jede*r – egal ob jung oder alt – wird krank und ist auf schnelle und effiziente Hilfe ausgebildeter Pflegekräfte angewiesen. Deshalb ist es nicht nur ungerecht, sondern regel-recht peinlich, dass Menschen, die soviel Verantwortung für andere übernehmen, vom Arbeitgeber mit drei Prozent mehr in der Lohntüte abgespeist werden sollen. Das von der Arbeitnehmerseite geforderte Lohn-Plus von acht Prozent ist mehr als angemessen. Besser wäre es jedoch, den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes für den Bereich der Pflege zu übernehmen. Hier ist auch der Landkreis als Gesellschafter in der Pflicht. Er sollte darauf hinwirken, dass die Klinikleitung endlich in den kommunalen Arbeitgeberverband zurückkehrt und damit den Weg freimacht für eine branchenübliche Bezahlung aller Beschäftigten.“, so Patrick Beier, Kreisvorsitzender der Partei im Landkreis Schmalkalden-Meiningen.

Eine Umstellung auf den Tarifvertrag würde am Monatsende 30 Prozent mehr Gehalt bedeuten.

„Wir können nicht einerseits von Fachkräftemangel in den Pflegeberufen reden, andererseits den dort bereits Beschäftigten in Lohnfragen weiterhin so die kalte Schulter zeigen“, mahnt Beier an.

Aber die Probleme reichen viel tiefer: „Aktuell sprechen wir zwar vorrangig über die Klinik-angestellten. Wir dürfen darüber aber nicht vergessen, dass auch für die MVZ-Angestellten sowie die Mitarbeiter*innen der Servicegesellschaft Schmalkalden GmbH bislang keine Tarifbindung besteht. Alle diese Menschen tragen zusammen mit dem medizinischen Fachpersonal dazu bei, dass unsere Gesundheitsinfrastruktur funktioniert. Das muss auch der Kreis wertschätzen, indem er allen diesen Beschäftigten endlich einen Tarifvertrag zugesteht. Dafür werden wir uns gemeinsam mit den Arbeitnehmer*innen vor Ort bei den zuständigen Stellen mit Nachdruck einsetzen.“


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