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Katharina König-Preuss (MdL)

Südthüringer CDU-Kreisverbände/NS-Verharmlosung nicht hinnehmbar

CDU-KREISVERBÄNDE AUßER KONTROLLE? NS-VERHARMLOSUNG NICHT HINNEHMBAR

 

DER VEREIN CAMPACT HATTE IN DEN VERGANGENEN TAGEN VORGESCHLAGEN, SICH

AUF EINEN KANDIDATEN IM ROT-ROT-GRÜNEN LAGER ZUR BUNDESTAGSWAHL IM

WAHLKREIS 196 FESTZULEGEN, UM DIE WAHLCHANCEN GEGEN DEN

RECHTSAUßEN-BEWERBER HANS GEORG-MAAßEN ZU VERBESSERN. NACH EINEM

BERICHT DER ZEITUNG „FREIES WORT“ HABEN SÜDTHÜRINGER

CDU-KREISVERBÄNDE DIESEN VORSCHLAG NUN NICHT NUR MIT DER NATIONALEN

FRONT IN DER DDR GLEICHGESETZT, SONDERN AUCH AUF EINE STUFE MIT DER

NSDAP UND DEM NATIONALSOZIALISMUS GESTELLT. DAZU ERKLÄRT KATHARINA

KÖNIG-PREUSS, SPRECHERIN FÜR ANTIFASCHISMUS DER FRAKTION DIE LINKE:

 

„Diese Verharmlosung des Nationalsozialismus ist unerträglich. Im

Dritten Reich gab es eine Gleichschaltung und das Führerstaatsprinzip,

die Neubildung von Parteien jenseits der NSDAP wurde gesetzlich

untersagt. Diejenigen, die sich dem widersetzten, wurden verhaftet. In

der Konsequenz löschte die antisemitische Ideologie, auf der die

Politik im 3. Reich aufbaute, das Leben von 6 Millionen Jüdinnen und

Juden aus. Auch nur auf die Idee zu kommen, das mit dem Vorschlag

gleichzusetzen, demokratische Kräfte in einem demokratischen

Wahlverfahren gegen einen Bewerber zu bündeln, der antisemitische

Stereotype selbst verbreitet, um mutmaßlich die Wahlchancen

demokratisch zu erhöhen, ist vollkommen absurd, ahistorisch und

relativierend. Viel schlimmer ist jedoch: Führende Köpfe der CDU in

Thüringen schweigen erneut dazu und legitimieren diese

NS-Verharmlosung."

 

König-Preuss ermahnt die CDU in Thüringen, dass sie gerade völlig

ihre Glaubwürdigkeit verspielt und ihre eigenen Strukturen nicht mehr

im Griff hat. König-Preuss verweist darauf, dass erst kürzlich der

Vorsitzende der CDU-Fraktion im Landtag ein Bekenntnis gegen

Antisemitismus abgegeben hatte. Die Abgeordnete fordert: „Schon bei

Maaßen und der Verbreitung seiner antisemitischen Stereotype wurde

geschwiegen, will die CDU glaubhaft sein, dann braucht es jetzt

ernsthafte Konsequenzen."


  1. 08:00 - 17:00 Uhr
    99846 Sömmerda, Unstruthalle, Fichtestraße 23

    3. Tagung des 7.Landesparteitages

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