Alarmsignal für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei Amazon

Katja Maurer, Ralf Plötner

„Der Tod eines Arbeitnehmers im Amazon Logistikzentrum in Erfurt-Stotternheim ist ein tragisches Alarmsignal für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Zustell- und Lagerbranche.“ Damit regieren die Landesvorsitzenden der Thüringer Linken, Katja Maurer und Ralf Plötner, auf die entsprechende Meldung der Gewerkschaft ver.di.

„Der Tod eines Arbeitnehmers im Amazon Logistikzentrum in Erfurt-Stotternheim ist ein tragisches Alarmsignal für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Zustell- und Lagerbranche.“ Damit regieren die Landesvorsitzenden der Thüringer Linken, Katja Maurer und Ralf Plötner, auf die entsprechende Meldung der Gewerkschaft ver.di.

„Die Arbeitsbedingungen im Logistikzentrum machen krank und verschärfen sich noch besonders in der „Black Week“ und der Vorweihnachtszeit, wenn die Paketmengen massiv steigen“, so die beiden Vorsitzenden.

Seit Jahren steht besonders Amazon wegen der Arbeitsbedingungen auch am Standort Erfurt Stotternheim in der Kritik. Unter anderem die Gewerkschaft ver.di berichtet von enormem Leistungsdruck, erschöpfenden Arbeitsverdichtung und Überwachung am Arbeitsplatz.

Maurer und Plötner fordern: „Neben einem dringend benötigten Tarifvertrag für die Beschäftigten muss Amazon endlich Schluss machen mit Arbeitsbedingungen, die auf Angst, Druck und Sanktionen beruhen.“