Kriege und militärische Gewalt sind nicht alternativlos
Schätzungen zufolge wird das weltweite Kriegsgeschehen in diesem Jahr weit mehr als 200.000 Todesopfer fordern. Das sind knapp 290 mal so viele Todesopfer wie die Toten des ersten und zweiten Weltkrieges, die auf dem städtischen Friedhof in Altenburg bestattet sind. Dort findet in diesem Jahr die zentrale Gedenkveranstaltung Thüringens zum Volkstrauertag statt.
Zu diesem Anlass erinnert der Co-Landesvorsitzende der Thüringer Linken, Ralf Plötner, an die aktuelle Entwicklung. „Die Durchsetzung der eigenen Interessen mit Waffengewalt und militärische Aggression sind keine legitimen Mittel der Politik. Stattdessen braucht es eine klare Position gegen Kriegstüchtigkeit, Militarisierung und Aufrüstung.“ Das Wehrdienstgesetz und die verpflichtende Musterung junger Männer gehören nicht dazu. Plötner erklärt: „Kriege, militärische Gewalt und gigantische Aufrüstungsprogramme sind nicht alternativlos und dürfen es auch nicht sein.“
Ralf Plötner nimmt an der zentralen Gedenkveranstaltung Thüringens zum Volkstrauertag teil. Sie findet am Sonntag, d. 16.11., um 14.00 Uhr auf dem städtischen Friedhof in Altenburg statt.
