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Zalando hat nur Almosen für Beschäftigte übrig

Katja Maurer, Ralf Plötner

Mit seinen unzureichenden Angeboten hat das Unternehmen Zalando die Verhandlungen mit dem Erfurter Betriebsrat offenbar bewusst platzen gelassen. Es beweist damit erneut sein verantwortungsloses Verhalten gegenüber den Beschäftigten.

„Mit seinen unzureichenden Angeboten hat das Unternehmen Zalando die Verhandlungen mit dem Erfurter Betriebsrat offenbar bewusst platzen gelassen. Es beweist damit erneut sein verantwortungsloses Verhalten gegenüber den Beschäftigten.“ Damit kommentiert die Landesvorsitzende der Linken in Thüringen, Katja Maurer, das jetzt bekannt gewordene Ende der Verhandlungen. 

Der Co-Vorsitzende Ralf Plötner ergänzt: „Dabei hat Zalando viel Geld übrig: 65 Millionen Euro für den DFB, weitere Millionen für den belgischen Fußballverband und 300 Millionen Euro, um die eigenen Aktien zurück zu kaufen. Für seine Beschäftigten aber hat der Konzern nur Almosen übrig“. Davon haben Vertreter*innen des Betriebsrates auch den Delegierten des Bundesparteitages der Llnken berichtet.

Schon die Verhandlungen musste der Betriebsrat gerichtlich einfordern. Sie beinhalteten ursprünglich einen Sozialplan und die Erstellung eines Interessenausgleichs. Doch ein von Zalando vorgelegter Entwurf sah unter anderem keine Abfindung für Mitarbeiter*innen kurz vor der Rente vor. Auch das in Aussicht gestellte Gesamtbudget steht in keinerlei Verhältnis zum Arbeitsplatzverlust der Beschäftigten. 

Maurer abschließend: „Das Ziel des Unternehmens ist klar: nach dem Scheitern soll in der kommenden Woche eine Einigungsstelle eingesetzt werden, mit der sich Zalando möglichst günstig aus der Affäre ziehen und schnell Kündigungen aussprechen kann.“ 

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